Ein kalter Schauer lief mir sofort über den Rücken. Ich blieb wie angewurzelt stehen, während mein Blick an dem alten, verwitterten Grabstein hängen blieb. Mein vollständiger Name. Mein exaktes Geburtsdatum. Und ein Todesdatum, das genau drei Tage danach lag.
In meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. War es ein makabrer Scherz? Ein unglaublicher Zufall – vielleicht ein Namensvetter mit exakt denselben Lebensdaten? Oder hatte das Grab etwa etwas mit dem Unfall zu tun, von dem meine Eltern mir früher nie wirklich erzählen wollten?
Ich trat näher, das nasse Gras knisterte unter meinen Schuhen, und strich mit zitternden Fingern über die tief in den Stein gemeißelten Ziffern. Die Erde um den Stein herum wirkte ungepflegt, als wäre hier seit Jahrzehnten niemand mehr gewesen.
Plötzlich hörte ich ein leises Rascheln hinter mir, gefolgt von Schritten auf dem Kiesweg.
Was wirst du tun? Gehst du der Sache auf den Grund, indem du versuchst, das Grab zu öffnen oder jemanden zu befragen, oder ergreifst du sofort die Flucht?